Geheime Plätze

Jeder Pilzfreund hütet „seine“ Plätze wie einen Schatz, hält sie geheim, verrät sie nicht einmal seinen allerbesten Freunden. So will es die Legende. Die Wahrheit ist: es gibt nur große Verbreitungs-gebiete, aber keine festgeschriebenen Plätze, an denen Pilze zu finden sind. Man kann sie in keiner Karte einzeichnen, sie nicht via GPS orten und ebenso wenig mit der Wünschelrute aufspüren. Zu abhängig sind die begehrten Fundstücke von Temperatur und Niederschlag. Tauchen in einem guten Jahr auf wie aus dem Nichts, um sich im nächsten niemals blicken zu lassen. Wer das Glück hat, in einer Gegend zu leben, die zumindest im Verdacht steht, Pilze hervorbringen zu können, braucht eigentlich nur der Nase nach zu gehen. Mit dieser Methode habe ich heute beim Wandern Steinpilze, Maronenröhrlinge und Parasole gefunden. 

Wienerwald – Schwammerlstrudel

300 g gemischte Pilze blättrig schneiden und in wenig Butter, in der man zuvor 1/2 gehackte Zwiebel glasig angeschwitzt hat, braten. 300 g gekochte, zerdrückte Kartoffeln mit den Pilzen mischen, überkühlen lassen. 2 ganze Eier dazurühren, kräftig salzen und pfeffern. Die Masse in Blätterteig einrollen (entweder selbstgemacht aus 250 g Mehl, 200 g Butter, einer Prise Salz und ein wenig kaltem Wasser oder TK-Teig), Strudel mit Eigelb bestreichen und ca. 30 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen.

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Ein Kommentar zu “Geheime Plätze

  1. Interessant! Die zerdrückten Kartoffeln sind sicher keine schlechte Idee für die Füllung. Das probiere ich ganz sicher einmal aus.
    Liebe Grüsse
    Gerd

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