Distel und Daune

Eine stachelige Pflanze wie die Distel meiden wir eher. Es sei denn wir wären Esel, die sie bekanntlich mit Vorliebe verspeisen. Doch im Herbst verwandelt sich die kratzige Distel in einen flauschigen Traum. Die Widerhaken werden zu weichen Daunenwolken, mit denen man am liebsten ein Kissen füllen würde. Die noch duftigeren Pappelsamen werden tatsächlich gerade als Füllmaterial für Jacken und Schlafsäcke wiederentdeckt. Ich bin sicher, dass auch die Samenstände der verschiedenen Distelarten verwendet werden. Irgendwo im Verborgenen haben Haselmaus und Siebenschläfer sich ihre Höhle bestimmt kuschelig ausgepolstert und es sich so richtig gemütlich gemacht – für den langen Winterschlaf. 

Wir Menschen können manchmal nach einem langen, anstrengenden Tag einfach nicht einschlafen. Die Gedanken kreisen und stechen manchmal sogar wie Disteln. Doch in der Natur finden wir viele Helfer gegen Schlaflosigkeit: 

Gute-Nacht-Kräutertee

2 Teile getrocknete Melissenblätter

1 Teil getrocknete Lavendelblüten

1 Teil getrocknete Rosenblätter

1 Teil getrocknete Hopfenzapfen

Von dieser Mischung 1 TL mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 min ziehen lassen. Mit ein wenig frisch gepresstem Orangensaft verfeinern.

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