Sommer-Frische

Das halbe Jahr ist zu Ende. Der perfekte Zeitpunkt, um Pläne für Hälfte 2 zu schmieden, Visionen zu entwerfen und sich vorzustellen, was 2015 noch alles möglich sein wird. Und das am Besten beim Nichtstun. Beim Relaxen im Liegestuhl. Beim Beobachten der langsam vorbeiziehenden Wattewolken am blauen Sommerhimmel. Begleitet von Vogelgezwitscher und Froschkonzert.

Waldfrosch

In der Hand alles Erfrischende, das die Natur in dieser Jahreszeit zu bieten hat. Ein paar Zweige Zitronenmelisse, ein Rosmarin-Trieb, ein wenig Thymian, einige Salbeiblätter und im Wald gesammelte wilde Minze

Diese herrlichen Sommerkräuter ergeben nach 10 min in kochendem Wasser einen erfrischenden Tee, der sogar bei Temperaturen jenseits der 35 Grad das Schwitzen eindämmt. Am besten wirkt er nicht eisgekühlt, sondern lauwarm mit einer Scheibe Zitrone.

Kräutertee

Zurücklehnen. Entspannen. Genießen. Und Anstoßen auf einen unvergesslichen Sommer, in dem wir uns selbst ganz viel Zeit widmen.

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Dein Sommer in Balance

Die perfekte Balance aus Entspannung und Aktivität: das macht einen gelungenen Sommer aus. Einen Sommer zum Auftanken, Seele baumeln lassen und neue Kraft schöpfen. All das biete ich euch. Ob Gruppenwanderungen im Wienerwald, Supervisionsabende für AusbildungskandidatInnen der Lebens- und Sozialberatung in der seminarfreien Zeit oder Rendezvous-Termine für eure Schönheit und euer Wohlbefinden mit 100% natürlichen Produkten aus Österreich.

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Alle Informationen zu den Veranstaltungen hier. Ich wünsche euch einen schönen Sommer!

Sommertipps:

Holunderblüten-Sirup nostalgisch

Die Nase verrät es beim Spaziergang: die Blüten an den Holundersträuchern am Wegesrand öffnen sich und geben ihr unvergleichliches Aroma frei.

HolunderBlüte

Zeit, das über Generationen in unserer Familie weitergegebene Rezept hervorzuholen.

HollerRezeptbuchHandgeschrieben, altbewährt und so simpel, dass es wirklich jeder nachmachen kann. Zuerst brauchen wir einen Korb und eine Gartenschere. Die Blüten sollten sich gerade erst geöffnet haben, dann haben sie den stärksten Duft und wir können sie verarbeiten, noch bevor die Blattläuse sich an ihnen festsaugen.

DAS REZEPT:

40 Holunderblüten

4 Liter Wasser

4 kg Zucker

4 unbehandelte Zitronen

100 g Zitronensäure

Blüten handverlesen und wenn nötig „Getier“ entfernen, aber keinesfalls waschen. In einem entsprechend großen Gefäß schichten wir abwechselnd Blüten und Zucker, dann streuen wir die Zitronensäure darauf. Die Zitronen in Scheiben schneiden und dazu geben. 4 Liter Wasser hinzufügen. Über Nacht stehen lassen, zwischendurch 2 – 3 Mal mit einem Holzkochlöffel umrühren, damit sich der Zucker löst.

HolunderSirup

Am nächsten Tag bereiten wir geeignete Flaschen (ab besten mit Schraubverschluss), ein sauberes Geschirrtuch und einen Trichter vor. Der Sirup wird so vorsichtig in die Flaschen gefüllt.

HolunderTrichter

Fertig! Der Sirup ist ca. ein Jahr haltbar, also bis zur nächsten Holunderblüte. Köstlich mit Wasser verdünnt als Limonade, heilsam als Heißgetränk gegen Erkältungen oder als überraschender Aperitif „Holunder-Secco“.

HolunderFlaschen

Gleich aufbrechen zum Holunderblüten-Spaziergang und selbst feststellen, wie einfach es ist, sich die Geschenke der Natur nach Hause zu holen. Gutes Gelingen!

Mehr Holunder:

100% Natur

Oft stehen wir vor vollen Kosmetik-Regalen – und brauchen eine Lupe, um die Inhaltsstoffe diverser Produkte entziffern zu können. Was ist da zu finden? Konservierungsmittel, Erdöl-Nebenerzeugnisse, Farbstoffe, Duftstoffe etc.

Die Auswahl ist groß, aber das, was wir wirklich suchen, ist nur schwer zu finden: Produkte, die natürlich, frisch, gesund und frei von gesundheitsschädlichen Stoffen sind.

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Die selbstverständlich tierversuchsfrei und vegan hergestellt sind. Die wirksam sind. Die uns spürbar gut tun. Die verantwortungsvoll produziert werden. Mit Respekt vor den Mitmenschen (Fair Trade Projekte) und mit Verantwortungsbewusstsein für unsere Umwelt (Recyclingsystem, kompostierbare Verpackung).

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Diese Produkte (Pflegekosmetik, pflanzliche Nahrungsergänzung) gibt es und sie werden von einem österreichischen Familienunternehmen frisch hergestellt und sind daher nicht im Geschäft erhältlich, sondern werden direkt an die KundInnen versendet. Sehr gerne stelle ich sie Dir beim nächsten Termin vor. Zum Kennenlernen, Ausprobieren und Wohlfühlen.

FRESH DATE

Do, 21.5.2015 von 18 bis 20 Uhr

Glücksraum, Kienmayergasse 16/16, 1140 Wien

Anmeldung und nähere Info hier.

Wohlfühlwanderung im Juni „Libelle“

Metamorphose und Verwandlung

Libelle

Begleitete Wanderung in der Gruppe (max. 5 Personen). Auszeit in der Natur. Gedankenreise rund um die Libelle als Symbol für die Lebensthemen Metamorphose und Verwandlung.

Entspannung, Wohlbefinden, Bewegung. Naturerlebnis für alle Sinne. Balance von Körper, Geist und Seele.

– Entspannungs- und Wahrnehmungsübungen
– meditatives Gehen
– Elemente aus der Systemischen Beratung
– Visualisierungsmethoden
– kreatives Gestalten

Treffpunkt: Samstag, 27.6.2015 um 10 Uhr, Lainzer Tiergarten – Nikolaitor
(Rundwanderung: Wiener Blick – Rohrhaus – Stockwiese – Nikolaitor). Rückkehr zum Ausgangspunkt ca. 14 Uhr.
Ausrüstung: festes Schuhwerk, je nach Wetter Regenjacke bzw. Sonnenschutz, Wasserflasche.
Pausenverpflegung: Äpfel sowie Bauernbrot und Butter bringe ich mit. Den Belag aus Blumen und Kräutern sammeln wir selbst.
Info und Anmeldung (bis 25.6.): bei Dipl. Lebensberaterin, Coach, Supervisorin Veronika Pavlicek 0664/73975831

Preis: 50 Euro pro Person
(auf Wunsch als Gruppenselbsterfahrung anrechenbar).

Hinweise:
Wegen des Wildbestandes ist die Mitnahme von Hunden im Lainzer Tiergarten nicht gestattet.
Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf eigene Gefahr.

Tipps für Libellen-Freunde:

Unbemerkt am Wegesrand

Mai! Alles grünt und blüht. Dem üppigen Blattwerk kann man jetzt Tag für Tag beim Wachsen zusehen, die Zweige der Bäume und Sträucher biegen sich unter verschwenderischer Blütenpracht. Heute möchte ich dich dazu anregen, deine Aufmerksamkeit einmal auf das „Unscheinbare“ zu lenken. Die Wahrnehmung für jene verborgene Schönheit zu schärfen, die sich nicht gleich auf den ersten Blick erschließt. Den für uns „ganz normalen“, heilkräftigen Löwenzahn am Wegesrand.

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Das Schöllkraut, das aus jeder kleinen Ritze einer alten Hausmauer wachsen kann.

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Die essbare Knoblauchsrauke, die dem Frühlingssalat Aroma verleiht.

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Die Liste lässt sich individuell fortsetzen, wenn wir bereit sind, das Schöne, Überraschende und Wunderbare überall und jederzeit zu sehen. Wahrnehmungsübungen wie diese kannst Du bei meinen „Walk & Talk“ – Coachings erlernen. Ich freue mich auf Deine Terminvereinbarung.

Mehr über Wildkräuter erfahren:

Wildgemüse im Schlafrock

Manche Menschen träumen von einem Haus, besser noch von einer Villa, umgeben von einem giftgrünen Rechteck, in dem sich ein kleineres, tiefblaues befindet. Freunde englischen Rasens und türkisfarbener Swimming Pools werden an diesen Gewächsen wohl keine Freude haben und sie schnöde als „Unkraut“ bezeichnen. Im Naturgarten dürfen sie wachsen und nach Herzenslust geerntet werden. Giersch oder Vogelmiere schmecken so gut, dass sie den Namen „Edelgemüse“ verdient haben. Noch mehr Arten finden wir jetzt im Frühling bei einem Waldspaziergang.

FrühlingswaldAm Bachufer ernten wir Bärlauch, am Wegesrand wachsen junger Giersch und zarte Vogelmiere, auf einer Wiese pflücken wir Löwenzahnblätter. Immer mehr Frühlingskräuter und Wildgemüse wandern in unseren Korb.

Wildgemüse

Das Grün wird in einem Sieb kurz abgespült, abgetropft und grob gehackt. In eine Pfanne mit heißem, hochwertigem Olivenöl geben und so lange rühren, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist. Kurz auskühlen lassen, salzen, pfeffern und ein paar Löffel Rahm oder Creme Fraiche hinzufügen. Bereits vorbereitete Blätterteig-Quadrate (kann fertig gekaufter Teig sein) damit füllen, zu Dreiecken zusammenklappen, Ränder gut andrücken, die Taschen mit Ei bestreichen – und ab in den Ofen. Ca. 20 min bei 200 Grad goldbraun backen. Mit Löwenzahnsalat (gerne mit steirischem Kürbiskernöl) anrichten. Dazu passt ein Glas kräftiger Weisswein.


Dieses natürlich-exklusive Frühlingsmenü schmeckt am Lieblingsplatz im Garten am besten. Auf einem „unkraut“-freien englischen Rasen habe ich es noch nie probiert.

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