Unbemerkt am Wegesrand

Mai! Alles grünt und blüht. Dem üppigen Blattwerk kann man jetzt Tag für Tag beim Wachsen zusehen, die Zweige der Bäume und Sträucher biegen sich unter verschwenderischer Blütenpracht. Heute möchte ich dich dazu anregen, deine Aufmerksamkeit einmal auf das „Unscheinbare“ zu lenken. Die Wahrnehmung für jene verborgene Schönheit zu schärfen, die sich nicht gleich auf den ersten Blick erschließt. Den für uns „ganz normalen“, heilkräftigen Löwenzahn am Wegesrand.

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Das Schöllkraut, das aus jeder kleinen Ritze einer alten Hausmauer wachsen kann.

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Die essbare Knoblauchsrauke, die dem Frühlingssalat Aroma verleiht.

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Die Liste lässt sich individuell fortsetzen, wenn wir bereit sind, das Schöne, Überraschende und Wunderbare überall und jederzeit zu sehen. Wahrnehmungsübungen wie diese kannst Du bei meinen „Walk & Talk“ – Coachings erlernen. Ich freue mich auf Deine Terminvereinbarung.

Mehr über Wildkräuter erfahren:

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Herbstfreuden

Der Herbst ist da!

H – wie Hochgefühl

E – wie Emotionen

R – wie Ruhepol

B – wie Bewegung

S – wie Stille

T – wie Teetasse

Ich wünsche meinen KlientInnen, KollegInnen und WeggefährtInnen einen wunderbaren Herbst mit vielen schönen Erlebnissen, die noch im Winter wärmen.

Bunte Gedanken zum Herbst

Für mich ist der Herbst keine trübe, traurige Jahreszeit. Im Wald verdanken wir ihm die schönsten Eindrücke. Heute habe ich mich bei einer Wanderung zum Herbstbeginn inspirieren lassen und möchte die Fülle an Blättern, Blumen, Pilzen und Früchten gerne mit euch teilen. Wer mag, kann die (ausschließlich positiven) Begriffe zu den einzelnen Buchstaben nach Belieben ergänzen. Ideale Übung gegen den möglicherweise aufkeimenden Herbst/Winter-Blues.

Herbstmeditation: 

H – wie Hoffnung, Hand-in-Hand, Himmel, Hochstimmung, Höhenmeter, Harmonie

E – wie Energie, Entwicklung, Eingebung, Eigenständigkeit, Erdung, Erfolgserlebnis

R – wie Regeneration, Ruhe, Rundwanderung, Realitätsbezug, Rastplatz, Reisepläne

B – wie Blätterrascheln, Buntheit, Ballonfahrt, Bergpanorama, Bücherregal

S – wie Sinn, Sensibilität, Sonnenstrahlen, Selbstwert, Stärke, Seelenverwandte

T – wie Tiefgang, Tannenzapfen, Tautropfen, Talent, Trost, Traubensaft

Beratung im Wienerwald wünscht einen schönen Herbst!

Dem Blatt Beachtung schenken

Wer denkt im Frühling an die Zwiebel unter der Erde? Wer an die Wurzeln der Sommerblumen? Und wer an das Grün der Herbstblüher? Die Schönheit der Blüte ist es, die unsere ganz Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ihre Farben von leuchtend bis pastell und ihre Formen von Kelch bis Schmetterling. 

Selbst im September wird der Blick noch von Zyklamen und Herbstzeitlosen angezogen. Bei meinen Wanderungen durch den Wienerwald mache ich daher gerne folgende

Wahrnehmungsübung:

Versuche, Dir das Offensichtliche, ins Auge springende wegzudenken und achte darauf, was dann übrig bleibt. Du wirst erstaunt und überrascht sein. Und Dinge sehen, die Dir früher nie aufgefallen wären. Bei näherer Betrachtung des scheinbar Unscheinbaren wirst Du eine neue Schönheit entdecken, die Dir bisher verborgen geblieben ist. 

Bei meinem letzten Waldspaziergang habe ich die Blüten ausgeblendet und mich einzig auf die grünen Blätter am Waldboden konzentriert. Nun kenne ich ihre Vielfalt, ihre Besonderheit, ihre Struktur, ihre Zeichnung und sogar ihre – ja, Buntheit.

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Wer wissen möchte, zu welchen Pflanzen diese wunderschönen Blätter gehören und auch für sich eine neue Wahrnehmungswelt erschließen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen bei Beratung im Wienerwald.

Der Vorhang fällt

Die ersten Fröste zwingen die bunten Blätter in die Knie. Bald werden auch die letzten unter ihnen von den kräftigen Herbststürmen weggetragen. Einige tanzen noch ein wenig mit dem Wind und versammeln sich zu laut raschelnden Laubhaufen, doch bald sind die leuchtenden Farben Geschichte. Der Verlust des Herbstlaubes stimmt manchen traurig. Viele haben bereits das triste Szenario kahler Bäume im Nebel vor dem geistigen Auge. Das Fallen des Blättervorhangs hat aber auch eine gute Seite: es gibt den Blick frei. Man sieht wieder höher hinauf in den Himmel und weiter zum Horizont. Erkennt vielleicht zuvor noch nie bemerkte Wege, Perspektiven, Möglichkeiten. Die Natur wird im späten Herbst und Winter zu einer leeren Leinwand, auf der ein ganz neues, farbenprächtiges Bild entstehen kann.