Unbemerkt am Wegesrand

Mai! Alles grünt und blüht. Dem üppigen Blattwerk kann man jetzt Tag für Tag beim Wachsen zusehen, die Zweige der Bäume und Sträucher biegen sich unter verschwenderischer Blütenpracht. Heute möchte ich dich dazu anregen, deine Aufmerksamkeit einmal auf das „Unscheinbare“ zu lenken. Die Wahrnehmung für jene verborgene Schönheit zu schärfen, die sich nicht gleich auf den ersten Blick erschließt. Den für uns „ganz normalen“, heilkräftigen Löwenzahn am Wegesrand.

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Das Schöllkraut, das aus jeder kleinen Ritze einer alten Hausmauer wachsen kann.

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Die essbare Knoblauchsrauke, die dem Frühlingssalat Aroma verleiht.

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Die Liste lässt sich individuell fortsetzen, wenn wir bereit sind, das Schöne, Überraschende und Wunderbare überall und jederzeit zu sehen. Wahrnehmungsübungen wie diese kannst Du bei meinen „Walk & Talk“ – Coachings erlernen. Ich freue mich auf Deine Terminvereinbarung.

Mehr über Wildkräuter erfahren:

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Wildgemüse im Schlafrock

Manche Menschen träumen von einem Haus, besser noch von einer Villa, umgeben von einem giftgrünen Rechteck, in dem sich ein kleineres, tiefblaues befindet. Freunde englischen Rasens und türkisfarbener Swimming Pools werden an diesen Gewächsen wohl keine Freude haben und sie schnöde als „Unkraut“ bezeichnen. Im Naturgarten dürfen sie wachsen und nach Herzenslust geerntet werden. Giersch oder Vogelmiere schmecken so gut, dass sie den Namen „Edelgemüse“ verdient haben. Noch mehr Arten finden wir jetzt im Frühling bei einem Waldspaziergang.

FrühlingswaldAm Bachufer ernten wir Bärlauch, am Wegesrand wachsen junger Giersch und zarte Vogelmiere, auf einer Wiese pflücken wir Löwenzahnblätter. Immer mehr Frühlingskräuter und Wildgemüse wandern in unseren Korb.

Wildgemüse

Das Grün wird in einem Sieb kurz abgespült, abgetropft und grob gehackt. In eine Pfanne mit heißem, hochwertigem Olivenöl geben und so lange rühren, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist. Kurz auskühlen lassen, salzen, pfeffern und ein paar Löffel Rahm oder Creme Fraiche hinzufügen. Bereits vorbereitete Blätterteig-Quadrate (kann fertig gekaufter Teig sein) damit füllen, zu Dreiecken zusammenklappen, Ränder gut andrücken, die Taschen mit Ei bestreichen – und ab in den Ofen. Ca. 20 min bei 200 Grad goldbraun backen. Mit Löwenzahnsalat (gerne mit steirischem Kürbiskernöl) anrichten. Dazu passt ein Glas kräftiger Weisswein.


Dieses natürlich-exklusive Frühlingsmenü schmeckt am Lieblingsplatz im Garten am besten. Auf einem „unkraut“-freien englischen Rasen habe ich es noch nie probiert.

Mehr über Wildgemüse:

Frühlingserwachen

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Im Innenhofgarten meiner Praxis in Wien-Nussdorf sprießt und grünt es. Zeit, auch uns selbst wieder erstrahlen zu lassen, unser Innerstes zum Blühen zu bringen. Mit Lebensberatung zu brennenden Themen, mit gezieltem Coaching zum beruflichen Weiterkommen oder mit Supervision für die „Vogelperspektive“ auf Situationen und Verhaltensweisen. 

Wer Körper und Seele in Einklang bringen möchte, entscheidet sich für die „Walk & Talk“ – Variante. Ein professionelles Beratungsgespräch im Rahmen einer Wanderung im Wienerwald oder eines Spaziergangs entlang des Donauufers. 

Neue Ideen fließen, starr Gewordenes kommt wieder in Bewegung, wir atmen auf und befreien uns von Lasten, die wir schon zu lange mit uns herumschleppen. Meine „Spezialität“ ist die Entscheidungsfindung. Mit verschiedensten Methoden wird eine tragfähige, für den Moment passende, Lösung angestrebt. Das Ergebnis: Erleichterung und augenblicklich mehr Lebensqualität.

Termine für Beratung/Coaching/Supervision unter 0664/7397 5831

 

 

A New Beginning…

… Frühling: die Natur erwacht. Vielleicht verspüren auch Sie Aufbruchstimmung, Lust auf Veränderungen. Jetzt ist die beste Zeit, um einen persönlichen Neubeginn zu wagen.

Veilchen

Mit motivierenden Impulsen durch Lebensberatung und Coaching im Naturraum. Beim Wandern im Wienerwald gerät Beratung in Bewegung. Termine und Preise gerne auf Anfrage. Kontakt: www.beratung-im-wienerwald.at

Leuchtend-rote Vorfreude

Noch leuchten Wälder und Gärten in bunten Farben. Die Sonne bringt das Laub zum Strahlen. Während ich die blutroten Blätter des Strauches vor meinem Haus betrachte, denke ich schon an das kommende Jahr. 

Das milde, sonnige Wetter ist ideal, um für farbintensive Beete im Frühling zu sorgen. Zwiebeln der im Vorgarten meiner Praxis bereits bewährten Tulpensorte „Rotkäppchen“ habe ich schon besorgt.

Im Beet hebe ich Gruben aus und fülle sie mit frischer Erde. Ich persönlich gebe noch eine handvoll Sand dazu, um Staunässe zu verhindern (die mögen Zwiebelpflanzen nämlich gar nicht). Zwiebeln in Gruppen anordnen und wieder mit Erde bedecken.

An den langen, kalten, trüben Wintertagen wird mich die Vorfreude auf die leuchtend-roten Tulpen mit dem schönen Laub bei Laune halten. 

Denn so werden sie nächstes Jahr im April aussehen ; – )

Herbst im Frühling?

„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen
unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.“

(Buch Kohelet 3, 1-2)

Es klingt seltsam und doch ist es wahr. Für die Schnellstarter des Jahres, die am frühesten blühenden Pflanzen ist nun der Herbst gekommen. Huflattich und Pestwurz haben schon ihr flauschiges Samenkleid angelegt. Die zarten Fallschirme des Löwenzahns folgen bald nach. Während die einen vergehen und so ihre Verbreitung im kommenden Jahr sichern, befinden sich die anderen gerade erst in der Entwicklungsphase. In den Pfützen tummeln sich Kaulquappen und winzige Feuersalamander. Und die jetzt in voller Blüte stehenden Arten wie Immergrün und Frühlingsplatterbse im Wald oder Butterblumen und Klee am Teich bieten den Insekten Nahrung. Wer die Wunder der Natur im Jahreskreis selbst sehen und neue Impulse für sein Leben bekommen möchte, kann bei mir gerne einen Termin für eine Wanderung kombiniert mit systemischer Beratung vereinbaren. 

 

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Hallo April!

Nein, ich scherze nicht. Schon der 1. April ist seinem Ruf gerecht geworden. Dichte Wolken und strömender Regen im raschen Wechsel mit Sonne und Wärme. Jacke an, Kapuze auf. Kapuze runter, Jacke ausziehen, Ärmel hochkrempeln. Dann der nächste – schon recht milde – Regenguss. Die Natur freut es. Blumen und frisches Grün sprießen. Kröten und Frösche tummeln sich in Pfützen und Teichen. Die „Lebenslinien“-Wanderung wurde zeitweise zu einem „Lebensfluss“. Doch es lohnt sich immer, nicht zu Hause zu bleiben und trotz unbeständigen Wetters den Rucksack zu packen. Hier ein paar Eindrücke.

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Wer sich ebenfalls von der Natur inspirieren und seiner Kreativität freien Lauf lassen möchte, kann das bei einer Wanderung kombiniert mit systemischer Beratung tun. Als Einzeltermin oder im Rahmen einer kleinen Gruppe. Terminvereinbarung jederzeit bei Beratung im Wienerwald. Ich freue mich auf viele Naturerlebnisse.