Herbstfreuden

Der Herbst ist da!

H – wie Hochgefühl

E – wie Emotionen

R – wie Ruhepol

B – wie Bewegung

S – wie Stille

T – wie Teetasse

Ich wünsche meinen KlientInnen, KollegInnen und WeggefährtInnen einen wunderbaren Herbst mit vielen schönen Erlebnissen, die noch im Winter wärmen.

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Oktober in Gelb und Rot

Die ersten Fröste haben das Blattgrün der Bäume und Sträucher in satte Gelb- und leuchtende Rot-Töne verwandelt. Hier meine Impressionen vom Wienerwald-Herbst in Gelb und Rot: 

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Der Herbst ist besonders dafür geeignet, um im Wald Kraft zu tanken und zu sich zu finden. Vor allem in schwierigen beruflichen oder privaten Situationen, vor Entscheidungen, während einer Lebenskrise oder nach einem Trauerfall. Als Dipl. Lebensberaterin gehe ich mit Ihnen in die Natur und kombiniere eine Wanderung oder einen Spaziergang mit einer Beratungs- oder Coachingeinheit. Nähere Informationen gerne auf Anfrage oder hier.

Bucheckern: Waldfrüchte für Schwein und Mensch

Wildschweine lieben die Früchte der Buche. Und früher haben die Bauern ihre Hausschweine in den Wald getrieben, damit sie sich an den Bucheckern satt fressen konnten. Auch ich schätze die eckigen braunen Früchte schon seit meinen Kindertagen. Für mich waren sie immer eine „wilde Nascherei“. Die Hüllen verwende ich gerne als Dekoration oder zum Basteln.

Neben den leeren Hüllen liegen jetzt am Waldboden und im Moos die eigentlichen Früchte.

Zugegeben: das händische Schälen ist ein wenig mühsam, ich betrachte es einfach als meditative Tätigkeit und höre dabei Musik.

In kleinen Mengen können die Waldfrüchte auch roh genossen werden. Sie enthalten jedoch – ähnlich wie Mandeln – Blausäure, die sich beim Rösten verflüchtigt. Also ab in den Backofen. Diesmal habe ich ein Rezept-Experiment gewagt, einen eher schweren Rührteig angefertigt, halbierte Zwetschken und ein wenig Zimt darauf gegeben und am Schluss die geschälten Bucheckern darüber gestreut.

Nach ca. einer Stunde bei 200 Grad im Ofen war der Kuchen fertig. Der Duft der gerösteten Bucheckern ist durch die ganze Küche gezogen. Und das Ergebnis war köstlich:

Nach dem ausgedehnten Waldspaziergang, dem Bucheckern-Sammeln und dem Schälen der Früchte, darf man sich ruhig ein Stück dieses herbstlichen Zwetschken-Bucheckern-Kuchens gönnen, oder zwei.

Leuchtend-rote Vorfreude

Noch leuchten Wälder und Gärten in bunten Farben. Die Sonne bringt das Laub zum Strahlen. Während ich die blutroten Blätter des Strauches vor meinem Haus betrachte, denke ich schon an das kommende Jahr. 

Das milde, sonnige Wetter ist ideal, um für farbintensive Beete im Frühling zu sorgen. Zwiebeln der im Vorgarten meiner Praxis bereits bewährten Tulpensorte „Rotkäppchen“ habe ich schon besorgt.

Im Beet hebe ich Gruben aus und fülle sie mit frischer Erde. Ich persönlich gebe noch eine handvoll Sand dazu, um Staunässe zu verhindern (die mögen Zwiebelpflanzen nämlich gar nicht). Zwiebeln in Gruppen anordnen und wieder mit Erde bedecken.

An den langen, kalten, trüben Wintertagen wird mich die Vorfreude auf die leuchtend-roten Tulpen mit dem schönen Laub bei Laune halten. 

Denn so werden sie nächstes Jahr im April aussehen ; – )

Bunte Gedanken zum Herbst

Für mich ist der Herbst keine trübe, traurige Jahreszeit. Im Wald verdanken wir ihm die schönsten Eindrücke. Heute habe ich mich bei einer Wanderung zum Herbstbeginn inspirieren lassen und möchte die Fülle an Blättern, Blumen, Pilzen und Früchten gerne mit euch teilen. Wer mag, kann die (ausschließlich positiven) Begriffe zu den einzelnen Buchstaben nach Belieben ergänzen. Ideale Übung gegen den möglicherweise aufkeimenden Herbst/Winter-Blues.

Herbstmeditation: 

H – wie Hoffnung, Hand-in-Hand, Himmel, Hochstimmung, Höhenmeter, Harmonie

E – wie Energie, Entwicklung, Eingebung, Eigenständigkeit, Erdung, Erfolgserlebnis

R – wie Regeneration, Ruhe, Rundwanderung, Realitätsbezug, Rastplatz, Reisepläne

B – wie Blätterrascheln, Buntheit, Ballonfahrt, Bergpanorama, Bücherregal

S – wie Sinn, Sensibilität, Sonnenstrahlen, Selbstwert, Stärke, Seelenverwandte

T – wie Tiefgang, Tannenzapfen, Tautropfen, Talent, Trost, Traubensaft

Beratung im Wienerwald wünscht einen schönen Herbst!

Herbstfrüchte: Wandern und Kastanien sammeln

Kastanien: sie erinnern mich sofort an meine Kindheit und dabei vor allem an den Schulanfang. Auf dem Heimweg haben wir sie gerne gesammelt. Manche der stacheligen „Igel“ sind uns direkt auf den Kopf gefallen. Jede Kastanie, die frisch aus ihrer grünen Hülle gesprungen ist, hatte  eine einzigartige Marmorierung. In der Jackentasche haben sich die braunen Früchte immer wunderbar glatt und angenehm angefühlt. Wir haben Kastanienmännchen und – tiere daraus gebastelt oder sie säckeweise als Wildfutter in den Lainzer Tiergarten gebracht. 

Kastanien, die zur Familie der Seifenbaumgewächse gehören, sollen sich wegen ihres Saponingehalts auch als ökologisches Waschmittel eignen. Hier eine Anleitung auf der Seite „Experiment Selbstversorgung„. Vielen Dank für die Anregung. Das ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Aufgrund eben dieser Eigenschaften kann man aus Rosskastanien ganz einfach einen Badezusatz herstellen.

Kastanien-Entlastungsbad:

1 kg frisch gesammelte Kastanien zerkleinern und über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag aufkochen, abseihen und zum Badewasser in die Wanne geben. Gut gegen schwere Beine, Wasseransammlungen und Durchblutungsstörungen. Eine Wohltat z.B. vor einem Langstreckenflug. 

Schönen Herbstbeginn wünscht Beratung im Wienerwald! Die nächste Gruppenwanderung findet am 27. September statt. Nähere Informationen und Anmeldung hier.

Herbst im Frühling?

„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen
unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit.“

(Buch Kohelet 3, 1-2)

Es klingt seltsam und doch ist es wahr. Für die Schnellstarter des Jahres, die am frühesten blühenden Pflanzen ist nun der Herbst gekommen. Huflattich und Pestwurz haben schon ihr flauschiges Samenkleid angelegt. Die zarten Fallschirme des Löwenzahns folgen bald nach. Während die einen vergehen und so ihre Verbreitung im kommenden Jahr sichern, befinden sich die anderen gerade erst in der Entwicklungsphase. In den Pfützen tummeln sich Kaulquappen und winzige Feuersalamander. Und die jetzt in voller Blüte stehenden Arten wie Immergrün und Frühlingsplatterbse im Wald oder Butterblumen und Klee am Teich bieten den Insekten Nahrung. Wer die Wunder der Natur im Jahreskreis selbst sehen und neue Impulse für sein Leben bekommen möchte, kann bei mir gerne einen Termin für eine Wanderung kombiniert mit systemischer Beratung vereinbaren. 

 

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