Lebensgespräche im Eignerhaus

Was macht eigentlich eine Lebensberaterin? Was ist Coaching? Wie läuft eine Beratungseinheit ab? Was sind die Vorteile von Beratung in der freien Natur? Um Fragen wie diese zu klären und Lebensthemen in der Gruppe zu besprechen, öffne ich meine Praxis für Interessierte und lade erstmals zu „Lebensgesprächen im Eignerhaus“ ein.

In diesem historischen Gebäude im Ortskern von Gablitz befindet sich meine Praxis. Sie bietet Raum für eine offene Gesprächsrunde, bei der wir uns über Themen austauschen können, die viele bewegen und die zu meinen Beratungs-schwerpunkten zählen. Das sind:

– Sinnfragen

– Entscheidungsfindung

– Persönlichkeitsentwicklung

– Work Life Balance

– Burnout Prophylaxe

– Alter und Altern

– Lebenskrisen

– Trauer und Verlust

Ich biete Ihnen eine vertrauensvollen Rahmen, respektvollen Umgang miteinander und eine professionelle Leitung der Gruppe. Ein kleiner Imbiss soll zur Wohlfühlatmosphäre der Runde beitragen.

Lebensgespräche im Eignerhaus

Freitag, 16. Dezember von 18 – 20 Uhr

Beratung im Wienerwald-Praxis

Bachgasse 5/2, 3003 Gablitz

Eintritt: freie Spende nach Selbsteinschätzung. 

Wegen begrenzter Raumkapazität bitte um Anmeldung per e-mail an info@beratung-im-wienerwald.at 

Mehr über mich, Dipl. Lebensberaterin Veronika Pavlicek, finden Sie hier

Nähere Infos zur Veranstaltung hier

 Ich freue mich auf Ihren Besuch.

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Anti-Schwitz-Kräutertee

Im Frühjahr habe ich im kleinen Vorgarten vor meiner Beratungspraxis im Wienerwald ein Kräuterbeet angelegt. Mit Salbei, Rosmarin, Thymian und anderen Heil- und Würzpflanzen.

Jetzt – im Hochsommer – ist die Zeit der Ernte gekommen. Ein paar Zweige Zitronenmelisse, ein Rosmarin-Trieb, ein wenig Thymian, einige Salbeiblätter und im Wald gesammelte wilde Minze ergeben einen erfrischenden Tee, der bei Temperaturen jenseits der 35 Grad das Schwitzen eindämmt.

Lauwarm (!!) getrunken mit einer Zitronenscheibe verfeinert ergibt das ein ideales Sommergetränk, das ich gerne in einer Flasche auf meine Wanderungen mitnehme, entspannt im Liegestuhl im Garten genieße oder meinen KlientInnen in meiner Praxis anbiete.

Der Rahmen für Gespräche

Beratung findet – in meinem Fall – häufig im Freien statt. Sobald das Wetter es erlaubt, geht es hinaus in den Wald. In der kalten Jahreszeit oder wenn der Klient es wünscht, wird das Gespräch natürlich in meiner Praxis geführt. Was muss dieser Raum haben, um den geeigneten Rahmen zu bieten? Soll er kühl und nüchtern sein, oder gemütlich und einladend, dezent zurückhaltend oder üppig dekoriert? Wie wirken die Farben? Sollen Sie gedämpft sein oder kräftig? Wird Kaffee oder Tee angeboten oder steht ein Wasserkrug mit Gläsern bereit? Wie wäre es mit frischen Blumen in einer Vase? Gehören Polster auf die Sessel, Zierkissen aufs Sofa? Wie soll die Beleuchtung sein? Welche Lampe gibt genug Licht, ohne die Atmosphäre zu zerstören? Ist es ruhig oder macht die Heizung Geräusche? Ist es zu warm oder zu kühl im Raum? Braucht man Gästepantoffeln? Es klingelt, ich öffne die Tür, der Klient tritt ein – die Fragen nach Äußerlichkeiten lösen sich in Luft auf. Er nimmt Platz und beginnt sofort über sein Anliegen zu sprechen. Sollte er sonst noch etwas brauchen, um sein Wohlbefinden in den vier Wänden meiner Praxis zu erhöhen, wird er es mir mitteilen, sagt er.

Herzlich Willkommen !


Nun ist es also soweit. Nach meiner 5-semestrigen Ausbildung zur Psychosozialen Beraterin (systemischer Ansatz), einem 6-monatigen Praktikum und ersten Erfahrungen mit Gruppen und Einzelklienten, eröffne ich meine eigene Praxis im Wienerwald. Die Lage: mitten im Ortszentrum von Gablitz, an – wie die Adresse verrät – einem Bach gelegen. Das Rauschen dieses Baches ist beruhigend und aktivierend zugleich und ein passendes Symbol dafür, was Beratung leisten kann. Nämlich Festgefahrenes in Bewegung bringen oder Stockendes zum Fließen. Doch nicht nur das Wasser vor dem Haus bewegt sich, sondern auch der eigene Körper und in weiterer Folge der Geist. Beratung und Coaching können bei mir auf Wunsch mit einer Wanderung kombiniert werden. Auf diese Weise entstehen vor wichtigen Entscheidungen oder in schwierigen Lebenssituationen ganz neue Lösungsansätze, werden Perspektivenwechsel möglich und der Klient kehrt gestärkt und motiviert aus dem Wald zurück. Innere Balance und Handlungsfähigkeit können so wiederhergestellt werden. 

„Beratung im Wienerwald“ Info-Folder

Mehr über das Gehen

Mehr über meine Arbeitsschwerpunkte

Mehr über die nächste Gruppenwanderung

November-Farben

Wer glaubt, im November sei der Wald nur grau in grau, der irrt. Und wer denkt, dass die Pilzsaison nur von Juli bis September dauert, liegt ebenso falsch. Die Pilze zeigen sich das ganze Jahr über in ihren unzähligen Erscheinungsformen. Wenn das bunte Laub schon fahl und grau am Waldboden liegt, erscheinen besonders farbenprächtige Exemplare wie der Goldfell-Schüppling, der in charakteristischen Büscheln an den Stämmen lebender oder bereits abgestorbener Laubbäume wächst. Diese harmonische Ansammlung von Einzelindividuen lässt an soziale Systeme denken. Auch wir stehen nicht alleine im Wald, sondern sind umgeben von anderen, uns nahestehenden Personen. Von Familienmitgliedern, Freunden und Arbeitskollegen. Zeichnen Sie doch einmal so eine Gruppe von Pilzen auf ein Blatt Papier und schreiben Sie Namen in die Hüte. In meiner Praxis verwende ich diese Übung, wenn sich jemand gerade einsam und isoliert fühlt, vom Novembernebel eingehüllt ist und kaum mehr etwas wahrnehmen kann. Meist gelingt die Überraschung und der Einsame erkennt, dass seine benachbarten Pilze viel bunter und zahlreicher sind als er je gedacht hätte.