Schattenreich im Hochsommer

37 Grad Maximaltemperatur. Im Waldreich von Licht und Schatten ist es kühler.

Sommersteinpilz, 2 Tage zu spät gefunden. Bon appetit, ihr Maden!

Schöner als jede Kauf-Deko: Zufallsbekanntschaft von wilder Kamille und Rinde.

Seit heute weiß ich, wo der Nikolaus im Sommer seinen Schlitten geparkt hat.

Natur als Gestalter einer Skulptur. Überwucherter umgestürzter Baum.

Wanderschuhe ausziehen und barfuß in der Wiese gehen. Das ist Sommer!

Die nächste Gruppenwanderung mit Körperübungen und systemischer Beratung steht im Zeichen des Schmetterlings. Nähere Infos hier.

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Nach Dienstschluss: Natur.

„Wer den Weg zur Natur findet, findet auch den Weg zu sich selbst.“

Klaus Ender

Tag für Tag haben wir zu tun, sitzen in Büros, klimatisierten Räumen oder Autos. Dass die Natur sich gerade in einen wild-grünen Dschungel verwandelt, bekommen wir kaum mit. Vielleicht sehen wir noch ein wenig gezähmten Wuchs im Balkonkistchen oder in den Grünflächen im Park. Doch das Ungezähmte, Wilde? Entdecken wir es nach einem stressigen Arbeitstag – und staunen wir über die Wirkung, die unberührte Natur, die das Spiel von Licht und Schatten im Wald auf uns hat. Zeit für die Natur bedeutet Zeit für sich selbst.

Bald gibt es die nächste Gelegenheit dazu:

After Work Wanderung

Donnerstag, 26. Mai von 17 – 20 Uhr

Treffpunkt: Beratung im Wienerwald, Bachgasse 5/2, 3003 Gablitz

Wandern und Naturerlebnis in der Kleingruppe (max. 6 Personen). Körper- und Atemübungen. Elemente aus der systemischen Beratung. Burnout-Prophylaxe. Wahrnehmen eigener Bedürfnisse.

5 Tipps gegen Winter-Blues

Wieder Schnee, wieder Glatteis, wieder grauer Himmel. Was hilft, wenn der Winter schon zu lange dauert ?

5 Tipps gegen Winter-Blues

1.) Urlaubspläne schmieden. Prospekte mit Sonne, Meer und Strand durchblättern, sich die nächsten Ferien erträumen und die ersten Reisevorbereitungen gleich in die Tat umsetzen.

2.) Zartes Grün statt Grau-in-Grau: Holen Sie sich die Natur einfach ins Haus. Pflanzen Sie Blumenzwiebeln in einen Topf mit Erde – und erfreuen Sie sich daran, wie ihre Lieblingsblumen sprießen.

3.) Wintergäste gegen Traurigkeit: Platzieren Sie ein Futterhäuschen vor Ihrem Fenster und beobachten Sie das bunte Treiben. Sie werden staunen, wie viele Vogelarten sich sogar in der Stadt von Körnern und Früchten anlocken lassen.

4.) Die Eichhörnchen-Strategie: schreiben Sie eine Liste mit Ihren Stärken und Fähigkeiten. Für jede, die Sie nicht nützen, geben Sie eine Nuss in eine Schale. Welche dieser noch brach liegenden Talente möchten Sie gerne entdecken und ausbauen? Vielleicht wollen Sie endlich Japanisch lernen.

5.) Ballast abwerfen: Überlegen Sie, was Sie auf keinen Fall weiter ins neue Jahr begleiten soll. Aufschreiben, zusammenknüllen – und weg damit. Auch das Ausmisten der Schränke oder Entrümpeln des Kellers wirkt oft Wunder.

Sie sehen, es gibt jede Menge zu tun und die Zeit bis zum Frühlingsbeginn wird rasend schnell vergehen. Tun Sie, was Ihnen am meisten Freude bereitet, denn lustvolle Aktivität ist der größte Feind des Winter-Blues.

Noch mehr Herzerwärmendes für kalte Wintertage:

Wärmflasche fürs Ego

Seelenwärmer

Heißer Zaubertrank

„Compliment“ für neue Perspektiven

 „Compliment“ ist ein anspruchsvolles Magazin für Frauen ab 40 und hat in der Dez./Jänner-Ausgabe meinen mit systemischer Beratung kombinierten Wanderungen ein paar Zeilen in der Rubrik „Wohlfühlen“gewidmet. Der Jahresanfang ist besonders gut geeignet, um sich Gedanken zu neuen Perspektiven und Zielen zu machen und um ganz bewusst einen neuen (Lebens-)abschnitt zu beginnen. Der erste Wandertermin im neuen Jahr ist der 1. April 2011. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Ich freue mich, mit einer motivierten Gruppe individueller Persönlichkeiten im Wienerwald unterwegs zu sein, entspannte Gespräche zu führen, Visionen zu entwickeln, vielleicht noch verborgene Stärken jeder einzelnen Teilnehmerin zu entdecken und ein besonderes, gemeinsames Naturlerlebnis zu genießen.

Das professionelle Setting

Meine Ausbildung zur psychosozialen Beraterin habe ich glücklich abgeschlossen. Ich habe eine ganze Palette systemischer Interventionen erlernt, sie durch „Werkzeuge“ anderer Methoden ergänzt, viel über mich selbst erfahren und bin nun bereit, meine Beratungstätigkeit zu beginnen. Nun widme ich meine Aufmerksamkeit dem Rahmen, den ich meinen zukünftigen Klienten bieten möchte. Zu diesem professionellen Setting zählen die Klärung der Rahmenbedingungen im Vorfeld, aber auch die Praxisräumlichkeiten. Manche meinen, der Raum, die Einrichtung, die Optik wären eher nebensächlich, wichtig wäre einzig und allein die Qualität der Beratung. Dem ist nicht so: denn wie bei einem Bewerbungsgespräch gibt es nur eine einzige Chance, einen ersten Eindruck zu hinterlassen. Und der sollte vor allem der Persönlichkeit des Beraters entsprechen. Deshalb werde ich keine knallbunten Bilder aufhängen, wenn es nicht zu mir passt. Ich werde keine „Freud´sche“ Ledercouch aufstellen, um meine Klienten nicht auf eine falsche Fährte zu führen. Alles wird eher schlicht und reduziert sein, damit nichts den konzentrieren Beratungsprozess stört. Wenn der Berater sich in seiner Arbeitsumgebung wohl fühlt, wird er das ausstrahlen – und das wird auch der Klient bemerken. In der vertrauensvollen Gesprächsatmosphäre, die so entstehen kann, treten die Äußerlichkeiten wieder in den Hintergrund und dann zählt tatsächlich nur mehr die Beratungsqualität.

Wärmende Komplimente

Still ist es im Haus, nur ein paar Kerzen brennen und das Feuer knistert im Ofen. Besser als jedes noch so hell lodernde Kaminfeuer wärmen Komplimente. Freuen Sie sich über das, was Sie in diesem Jahr geschafft haben und klopfen Sie sich einmal selbst auf die Schulter. Sie haben es verdient! Anzuerkennen, was man geleistet hat und sich selbst zu loben, ist ausdrücklich erlaubt. Noch angenehmer aber ist es, von anderen gelobt zu werden. Dazu eignet sich folgende schöne Gruppenübung: 

Wärmflasche fürs Ego

Laden Sie ein paar liebe Freundinnen zum Tee oder Punsch ein. 

Jeweils eine darf in die Mitte und sich von den anderen rundherum loben lassen. Nur Positives ist erlaubt (Kritik bekommen wir oft genug). Nicht selten kommen auf diese Weise Eigenschaften und Stärken an die Oberfläche, deren wir uns selbst gar nicht bewusst sind. Mit Freude und Erstaunen hören wir, was andere an uns schätzen und wie viel sie uns zutrauen. Bitten Sie eine Ihrer Bekannten, mitzuschreiben. An „schlechten Tagen“ entfalten die nachgelesenen Komplimente erneut ihre wohltuende Wirkung. Dieser „Selbstwert-Boost“ garantiert einen guten Start ins Neue Jahr.