Die Apfel-Meditation

Etwas so Einfaches und Selbstverständliches wie ein Apfel kann etwas ganz Besonderes werden. Ich habe die Früchte selbst gepflückt, von einem Baum, dessen Äste sich unter der Last bogen.

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Dann habe ich mich auf die Wiese gesetzt und einen glänzenden, rotbäckigen Apfel in die Hand genommen. Die glatte Oberfläche gefühlt, daran gerochen. Das Aroma und den Duft wahrgenommen. Die runde Form, die Beschaffenheit der Schale, die Farbpalette zwischen Gelb, Orange und Rot. Ich habe ein gedankliches Dankeschön an Mutter Natur geschickt und erst dann meine Zähne in das saftige Fruchtfleisch dieses wertvollen Geschenks versenkt. Ich glaube mir hat nie ein Apfel besser geschmeckt.

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Unbemerkt am Wegesrand

Mai! Alles grünt und blüht. Dem üppigen Blattwerk kann man jetzt Tag für Tag beim Wachsen zusehen, die Zweige der Bäume und Sträucher biegen sich unter verschwenderischer Blütenpracht. Heute möchte ich dich dazu anregen, deine Aufmerksamkeit einmal auf das „Unscheinbare“ zu lenken. Die Wahrnehmung für jene verborgene Schönheit zu schärfen, die sich nicht gleich auf den ersten Blick erschließt. Den für uns „ganz normalen“, heilkräftigen Löwenzahn am Wegesrand.

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Das Schöllkraut, das aus jeder kleinen Ritze einer alten Hausmauer wachsen kann.

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Die essbare Knoblauchsrauke, die dem Frühlingssalat Aroma verleiht.

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Die Liste lässt sich individuell fortsetzen, wenn wir bereit sind, das Schöne, Überraschende und Wunderbare überall und jederzeit zu sehen. Wahrnehmungsübungen wie diese kannst Du bei meinen „Walk & Talk“ – Coachings erlernen. Ich freue mich auf Deine Terminvereinbarung.

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Dem Blatt Beachtung schenken

Wer denkt im Frühling an die Zwiebel unter der Erde? Wer an die Wurzeln der Sommerblumen? Und wer an das Grün der Herbstblüher? Die Schönheit der Blüte ist es, die unsere ganz Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ihre Farben von leuchtend bis pastell und ihre Formen von Kelch bis Schmetterling. 

Selbst im September wird der Blick noch von Zyklamen und Herbstzeitlosen angezogen. Bei meinen Wanderungen durch den Wienerwald mache ich daher gerne folgende

Wahrnehmungsübung:

Versuche, Dir das Offensichtliche, ins Auge springende wegzudenken und achte darauf, was dann übrig bleibt. Du wirst erstaunt und überrascht sein. Und Dinge sehen, die Dir früher nie aufgefallen wären. Bei näherer Betrachtung des scheinbar Unscheinbaren wirst Du eine neue Schönheit entdecken, die Dir bisher verborgen geblieben ist. 

Bei meinem letzten Waldspaziergang habe ich die Blüten ausgeblendet und mich einzig auf die grünen Blätter am Waldboden konzentriert. Nun kenne ich ihre Vielfalt, ihre Besonderheit, ihre Struktur, ihre Zeichnung und sogar ihre – ja, Buntheit.

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Wer wissen möchte, zu welchen Pflanzen diese wunderschönen Blätter gehören und auch für sich eine neue Wahrnehmungswelt erschließen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen bei Beratung im Wienerwald.