Das 1. Advent-Naturwunder

Naturwunder im Advent

Mit Beratung im Wienerwald in der Vorweihnachtszeit die Wunder der Natur erleben – im Jahreskreis und rund um den Globus: Impulse zum Innehalten, zur Ruhe kommen, Staunen.

Advent1

„Wirklich reich ist der, der mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.“

Hans Kruppa

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Auf zu neuen Ufern

In Nussdorf, genauer gesagt im ehemaligen Geburtshaus Nussdorf auf der Heiligenstädterstr. 217 in 1190 Wien, befindet sich der neue Standort meiner „Beratung im Wienerwald“-Praxis. Zu meinen Schwerpunkten zählen weiterhin Lebensberatung, Coaching und Supervision in Verbindung mit einem Spaziergang in der Natur. Bei meinen ersten Erkundungen in der neuen Gegend habe ich eine Entdeckung gemacht: ab sofort stehen drei unterschiedliche Naturräume zur Verfügung.

Der Wald

Entlang des Stadtwanderweges 1 Richtung Kahlenberg kann die Vielfalt des Naturraumes Wienerwald genossen werden. 

Die Weinberge

Am Stadtrand von Wien wird in an vielen Hängen Wein angebaut. Wer über die Reben schaut, kann sich an herrlichen Ausblicken erfreuen. 

Das Donauufer

Wer Bewegung und Klang eines fließenden Gewässers bevorzugt, kann ein paar Schritte von der Praxis entfernt direkt am Ufer des Donaustromes Platz nehmen. 

In welchem dieser Naturräume würden Sie sich am wohlsten fühlen. Oder ist jeder für einen bestimmten Zweck geeignet? Der Wald, um zur Ruhe zu kommen? Der Weinberg, um sich über die eigene Schaffenskraft klar zu werden? Das Donauufer, um Stillstand oder festgefahrene Situationen aufzulösen? Jeder Naturraum hat seine ganz eigenen Qualitäten. Probieren Sie es einfach aus. Den Kontakt zu mir finden Sie hier.

Hallo, Winter !

Zeit, den Winter herzlich zu begrüßen. Dann wird auch er uns freundlich begegnen. Habe heute die Dezembersonne genossen und darüber gestaunt, dass es im Wald auch jetzt viel zu sehen und zu hören (Vogelstimmen!) gibt. 

Mit dieser kleinen Assoziationsübung aus meiner Beratungspraxis (nur positive Begriffe!) heißen wir den Winter willkommen. Bitte nach Belieben fortsetzen: 

W – wie Warmherzigkeit, Wunder, Wohlbefinden…

I – wie Idealismus, Ideen, Inspiration…

N – wie Nichtstun, Narrenkast´l schauen, Nadelbaum…

T – wie Tatendrang, Topfpflanze, Tannenzapfen…

E – wie Energie, Erholung, Eiskristall…

R – Ruhe, Regeneration, Rückzugsgebiet…

Ich wünsche allen einen wunderschönen Winter, viel Wärme und Hoffnung, die ganz bestimmt auch unter der dichtesten Schneedecke verborgen liegt.

Blüten im November

Bald werden die Herbststürme die letzten Blätter von den Bäumen geweht haben. Im Wald bin ich heute durch dichten Nebel gewandert. Doch ich habe nicht nur dürres Laub und kahle Zweige gesehen. Mein Blick fiel auf eine sonnengelbe Blüte, die durch den Dunst leuchtete. Plötzlich sah ich auf dem Weg immer mehr blühende Blumen – mitten im November. Der Fokus meiner Aufmerksamkeit hatte sich verschoben. Mein Blick wurde ganz selbstverständlich von einer blühenden Pflanze zur nächsten gelenkt. Am Ende war ich erstaunt und überrascht, wie viele Blumen im November noch zu sehen sind. Aber eben nur dann, wenn man sie nicht übersieht. 

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Die Fokus-Änderung von Grau zu Bunt, von trüb zu blühend, funktioniert oft auch in anderen Lebensbereichen. Wie, das zeige ich Ihnen gerne in meiner Praxis. Bei einer Einzelberatung, einem Coaching oder einer Supervisions-Einheit.

Bucheckern: Waldfrüchte für Schwein und Mensch

Wildschweine lieben die Früchte der Buche. Und früher haben die Bauern ihre Hausschweine in den Wald getrieben, damit sie sich an den Bucheckern satt fressen konnten. Auch ich schätze die eckigen braunen Früchte schon seit meinen Kindertagen. Für mich waren sie immer eine „wilde Nascherei“. Die Hüllen verwende ich gerne als Dekoration oder zum Basteln.

Neben den leeren Hüllen liegen jetzt am Waldboden und im Moos die eigentlichen Früchte.

Zugegeben: das händische Schälen ist ein wenig mühsam, ich betrachte es einfach als meditative Tätigkeit und höre dabei Musik.

In kleinen Mengen können die Waldfrüchte auch roh genossen werden. Sie enthalten jedoch – ähnlich wie Mandeln – Blausäure, die sich beim Rösten verflüchtigt. Also ab in den Backofen. Diesmal habe ich ein Rezept-Experiment gewagt, einen eher schweren Rührteig angefertigt, halbierte Zwetschken und ein wenig Zimt darauf gegeben und am Schluss die geschälten Bucheckern darüber gestreut.

Nach ca. einer Stunde bei 200 Grad im Ofen war der Kuchen fertig. Der Duft der gerösteten Bucheckern ist durch die ganze Küche gezogen. Und das Ergebnis war köstlich:

Nach dem ausgedehnten Waldspaziergang, dem Bucheckern-Sammeln und dem Schälen der Früchte, darf man sich ruhig ein Stück dieses herbstlichen Zwetschken-Bucheckern-Kuchens gönnen, oder zwei.

Inspiration in Violett

Ja, es ist zu kühl für Juli. Die Sonne ist hinter dichten Wolken versteckt und der Wind nähert sich Sturmstärke. Mich zieht es dennoch hinaus in den Wald. In der Düsternis des Dickichts leuchten mir die herrlichsten Lila-Töne entgegen. Sie scheinen an einem bedeckten Tag ganz besonders zu leuchten. Gelbe, orange und rote Blüten entfalten ihre volle  Strahlkraft nur bei Sonnenschein, das Wolkenreich gehört den Violett-Schattierungen. Flieder, Malve, Veilchen, Magenta, Amethyst und alle Variationen zwischen warmem Rosa und kaltem Blau.

In der Farbsymbolik steht Violett für Mystik, Magie und Inspiration. All das habe ich heute – an diesem scheinbar unspektakulären Tag – im Wald gefunden. Mehr darüber, wie auch Sie sich vom Wald für Ihr Leben inspirieren lassen können, erfahren Sie hier.

Schattenreich im Hochsommer

37 Grad Maximaltemperatur. Im Waldreich von Licht und Schatten ist es kühler.

Sommersteinpilz, 2 Tage zu spät gefunden. Bon appetit, ihr Maden!

Schöner als jede Kauf-Deko: Zufallsbekanntschaft von wilder Kamille und Rinde.

Seit heute weiß ich, wo der Nikolaus im Sommer seinen Schlitten geparkt hat.

Natur als Gestalter einer Skulptur. Überwucherter umgestürzter Baum.

Wanderschuhe ausziehen und barfuß in der Wiese gehen. Das ist Sommer!

Die nächste Gruppenwanderung mit Körperübungen und systemischer Beratung steht im Zeichen des Schmetterlings. Nähere Infos hier.